Pressemeldung

Better Safe than Sorry. M&A Geschehen im Cleantech-Bereich von Vorsicht geprägt

Das Segment Energieerzeugung ist auch in 2009 wieder die stärkste Unterkategorie bei Cleantech M&A-Transaktionen. Insgesamt wurden 57% der 117 Transaktionen in dieser Sparte getätigt. Das M&A-Geschehen in den übrigen Unterkategorien verteilt sich sehr gleichmäßig. Die Dominanz der Energieerzeugung ist auf die große Anzahl an Übernahmen von Solar- und Windparks zurückzuführen, die durch Energieversorger und Finanzinvestoren getrieben werden. Auch der Bereich der Wassertechnologien erlebte ein ansteigendes Interesse der Investoren, die viel diskutierten Bereiche Smart Grid und Geothermie blieben hingegen in Hinsicht auf Transaktionen weitestgehend im Winterschlaf.

Eine genaue Analyse zeigt jedoch auch, dass die veröffentlichten Transaktionsvolumina im Jahr 2009 gefallen sind, maßgeblich beeinflusst durch ein insgesamt geringeres Bewertungsniveau im Vergleich zu den Vorjahren sowie erhöhte Risikoscheu bei Käufern und Investoren. Der typische deutsche Cleantech-Deal liegt bei 19,5 Mio. Euro Transaktionsvolumen (2008: 70,7 Mio. Euro). Ein Viertel aller Transaktionen liegt unter 4,0 Mio. Euro (2008: 2,4 Mio. Euro). Große Transaktionen waren kaum zu beobachten. Zudem haben wichtige Marktteilnehmer, die in finanzielle Notlage geraten waren, die Preise gedrückt. Zudem waren im M&A-Geschehen Übernahmen aus Insolvenzen heraus zu beobachten, wobei der Kauf von Assets insolventer Unternehmen nicht die Mehrheit der Transaktionen repräsentiert.

2009 hat die Aktivität von Finanzinvestoren erneut zugenommen. Sie waren an insgesamt 26% der Transaktionen beteiligt. Dieser Anteil ist in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich angestiegen und spiegelt das gesteigerte Interesse der Finanzinvestoren am Cleantech-Markt wider. Neben der starken Aktivität von Venture Capital Investoren in frühphasige Unternehmen, ist nun auch vermehrt Aktivität von Private Equity Häusern zu spüren. In turbulenten Zeiten bietet die Investition in sichere Investments wie Solarparks eine attraktive Alternative zum klassischen Unternehmenskauf.

Internationale Investoren haben im vergangenen Jahr ihre Anstrengungen am deutschen Cleantech-Markt zurückgefahren. In einem schwierigen Marktumfeld sind grenzübergreifende Transaktionen seltener. Der Rückgang der Aktivitäten internationaler Investoren war bereits in 2008 zu spüren, wo noch 44% der Investoren aus dem Ausland kamen. In 2009 wurde nur noch ein Drittel der Transaktionen von ausländischen Investoren durchgeführt.

Insgesamt zeigt sich der M&A-Markt im Cleantech-Bereich in 2009 als lebendig, auch wenn die Krise ihre Spuren hinterlassen hat. Deutsche Cleantech-Unternehmen haben bewiesen, dass sie nachhaltig innovativ sind und werden daher auch in 2010 wieder Technologieinvestoren aus den In- und Ausland anziehen.


Die umfassende Studie ist ab sofort auf Anfrage unter info@catcap.de oder über die angegebenen Kontaktdaten erhältlich.


Über die CatCap GmbH:
CatCap begleitet Unternehmen und Ihre Gesellschafter bei strategischen Kapitalmaßnahmen, also Unternehmenskäufen oder -verkäufen oder der Durchführung von Kapitalerhöhungen.
Im Jahre 2009 hat CatCap 13 Transaktionen erfolgreich begleitet und belegt seit Jahren einen der vorderen Plätze im deutschen Corporate Finance Geschäft für Transaktionen unter € 50 Mio.

CatCap sitzt in Hamburg, ist bankenunabhängig, hat elf Mitarbeiter und wird von zwei Partnern geführt. CatCap ist Mitveranstalter der führenden Präsentationsplattform für Cleantech-StartUps, der Venture Lounge (www.venture-lounge.de).

Ansprechpartner für weitere Informationen zu dieser Pressemeldung:
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Mark Miller, Dominik Mühl, Sarah Quaynor
Valentinskamp 24
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