Transaktionsmeldung

CatCap begleitet cynora bei der Finanzierung durch Schweizer Family Office

Die von cynora entwickelten und patentierten organischen Stoffe lassen sich durch Druck- und Beschichtungsverfahren in großem Durchsatz verarbeiten. Hierdurch soll eine kostengünstige Serienfertigung von Leucht- oder Photovoltaikfolien ermöglicht werden, mit denen sich elektrischer Strom in Licht beziehungsweise Licht in Strom umwandeln lässt.

Das im High-Tech-Inkubator des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beheimatete Unternehmen konzentriert sich auf die Erforschung und Entwicklung von neuen organischen Halbleitermaterialien. Vom Design neuer Funktionsmoleküle für organische Leuchtdioden und Solarzellen bis zu deren Herstellung im Labor und den Tests auf ihre physikalische Eignung durch geeignete Messverfahren deckt die cynora das gesamte Spektrum der Materialentwicklung ab.

Im Fokus stehen dabei polymere und nichtpolymere Stoffe sowie unterschiedliche Metallkomplexe. Da sich solche Stoffe im Gegensatz zu konventionellen Funktionsmaterialien wie Galliumarsenid (LEDs) oder Silizium (Solarzellen) mit Lösemitteln lösen und verarbeiten lassen, können mit der cynora-Technologie flächige Leuchtdioden (OLEDs) und kostengünstige organische Solarzellen (OSCs) hergestellt werden.

cynora verwendet dabei nicht die heute üblichen Verbindungen teurer Schwermetalle wie Iridium und Platin. Diese kommen zwar bereits in den Displays von Handys und kleinformatigen Fernsehern zum Einsatz, haben aber einen gravierenden Nachteil: Den Preis. Ende 2010 erreichte der Iridiumpreis mit 800 $ je Unze (circa 28 Gramm) einen neuen Höchststand, durch den stärkeren Bedarf aus aufstrebenden Ländern wie China und Indien könnte es außerdem in den nächsten Jahren zu einer weltweiten Verknappung dieser Metalle kommen. Den cynora-Wissenschaftlern ist es gelungen, Iridium und Platin durch um Größenordnungen kostengünstigere, ungiftige Metalle zu ersetzen, ohne dabei nennenswerte Einbußen in der Effizienz der Verbindungen hinnehmen zu müssen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren zur OLED-Herstellung ermöglicht die flüssige Prozessier-barkeit der cynora-Technologie eine nahezu unbegrenzte Einsetzbarkeit, unabhängig von Form und Oberflächen-beschaffenheit. Während bisher die OLED-Materialien verdampft und mit einer aufwendigen und kostenintensiven Vakuum-technologie verarbeitet werden müssen, können mit Flüssig-prozessierung auch polymere und andere nichtverdampfbare Stoffe zum Leuchten gebracht werden. Somit können in Zukunft ultraflache, flexible, leichte und recycelbare Licht- und Energiequellen auch in großen Dimensionen hergestellt werden.

Dr. Tobias Grab, Geschäftsführer der cynora GmbH: „Die Märkte für organische Solarzellen und Leuchtdioden besitzen ein sehr großes Potenzial, welches wir mit unserer Technologie nutzen möchten. Wir freuen uns, auf diesem Weg von einem erfahren Investor begleitet zu werden, der uns bei der Umsetzung massenmarkt-orientierter Anwendungen und Produkte unterstützen wird.“

cynora wurde bei der Transaktion durch die Hamburger Corporate Finance Beratung CatCap GmbH begleitet.

 

Über die cynora GmbH:
Die cynora GmbH [www.cynora.com] ist ein forschungsorientiertes Hightech-Unternehmen, das hauptsächlich im Bereich der organischen Elektronik aktiv ist und über mehrjährige Erfahrung bei der Synthese von Materialien für organische Leuchtdioden und organische Solarzellen und deren Verarbeitung verfügt.

Das Unternehmen ist ein Spin-Off der RWTH Aachen und wird seit April 2008 von Dr. Thomas Baumann und Dr. Tobias Grab als geschäftsführende Gesellschafter geleitet und beschäftigt zurzeit 6 Mitarbeiter. Um die bestehende Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie [www.kit.edu] weiter zu vertiefen, zog die Firma 2008 von Herzogenrath in den High-Tech-Inkubator am Campus Nord des KIT, dem Gelände des ehemaligen Kernforschungszentrums Karlsruhe und verfügt hier über hochmoderne Forschungslaboratorien und exzellente Entwicklungskooperationen.


Über die CatCap GmbH:

CatCap begleitet Unternehmen und Ihre Gesellschafter bei strategischen Kapitalmaßnahmen, also Unternehmenskäufen oder -verkäufen oder der Durchführung von Kapitalerhöhungen. CatCap sitzt in Hamburg, ist bankenunabhängig, hat fünfzehn Mitarbeiter und wird von zwei Partnern geführt.

Im Jahr 2010 hat CatCap 16 Transaktionen erfolgreich begleitet und belegt seit Jahren einen der vorderen Plätze im deutschen Corporate Finance Geschäft für Transaktionen unter € 50 Mio. CatCap ist Teil des internationalen Globalscope M&A Netzwerks, mit über 25 Partnerfirmen in Europa, den USA und Asien.

CatCap – Corporate Finance für wissensbasierte Unternehmen

Ansprechpartner für weitere Informationen zu dieser Pressemeldung:

CatCap GmbH
Mark Miller
Valentinskamp 24
20354 Hamburg

Tel. +49 (0)40 / 300836-0
http://www.catcap.de

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